Therapie Regiem der Krebsmedizin
Das Ziel der konventionellen Schulmedizin besteht hauptsächlich darin, den Tumor und Tochtergeschwülste (Metastasen) zu vernichten. Die eigentliche Erkrankung, nämlich die den ganzen Menschen betreffende Krebserkrankung; auf deren Boden der Tumor erst entstehen konnte, wird dabei meist außer Acht gelassen.
Ein geschwulstfreier Körper und ein längeres Überleben sind also die Hauptziele der Schulmedizin.
angewandte Diagnose- und Therapienverfahren der Schulmedizin bei einer Krebserkrankung sind:
Diagnoseverfahren
Früherkennung (wie z. Bsp. Mammographie, Biopsie, endoskopische Untersuchung, u.ä. )
Chirurgie
umfasst die operative Behandlung von Krebstumoren
Chemotherapie
ist die medikamentöse Behandlung der Krebserkrankung mit Zellgiften
Strahlentherapie
ist die Behandlung von Tumoren mit energiereicher Strahlung
Meist wird in der Schulmedizin eine Kombination verschiedener Behandlungsformen angewandt. Welches Therapieregime angewandt wird, hängt von der Art des Krebses und vor allem auch vom Zeitpunkt der Diagnose ab.
Achtung: Die Krebssterblichkeit stagniert auf hohem Niveau (260 000 sterben jährlich), zum Teil auch an den radikalen Behandlungsmaßnahmen. Die höchsten sogenannten 5-Jahresheilerfolge (etwas 20%) werden durch Operation und Bestrahlung erreicht. Weitere 5% aller Tumoren sind durch Chemotherapie (allein) zu behandeln. Allerdings: Bei fortgeschrittenen Tumoren, also bei Vorliegen von Tochtergeschwülsten, führte die Chemotherapie in der Regel weder zu einer lebensverlängernden Wirkung, noch zu einer Verbesserung der Lebensqualität.
An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass in der Schulmedizin die Überlebenszeit sogar als Kriterium für die Heilung gilt. Das heißt, lebt ein Patient zum Beispiel fünf Jahre nach Diagnosestellung, so gilt er in der Statistik als geheilt, auch wenn er im sechsten Jahr stirbt.
Die Schulmedizin behandelt symptomatisch. Das heißt, sie beschäftigt sich mit dem kranken Organ. Je nach Diagnose wird etwas Krankhaftes aus dem Körper entfernt oder krankhafte Prozesse im Körper sollen durch die Gabe von Substanzen (Medikamenten oder Bestrahlungen) beeinflusst werden. Dem kranken Körper soll gewissermaßen Gesundheit „von außen“ zugeführt werden, ohne auf die biologischen Ursachen der Erkrankung einzugehen.